12 iMessage-Fakten für iOS-Nutzer: Dateien, Gruppen-Chats, Limits und mehr

iMessage, Apple’s hauseigenes Nachrichten-Protokoll, ist seit iOS 5 mit an Bord. Hat der Chat-Partner auch ein iOS-Gerät werden die Nachrichten kostenlos über den Apple-Server versendet und nicht mehr als kostenpflichtige SMS-abgerechnet. Ist das der Fall verwandeln sich die Sprechblasen von Grün zu Blau. Unten findet ihr dazu weitere 12 interessante Fakten über den Nachrichten-Dienst, die als man als Apple-User im Hinterkopf haben sollte.

  • iMessage Aktivierung: Wenn man iMessage auf dem iPhone aktiviert, sendet das Gerät automatisch eine SMS an eine Rufnummer (+44 7786205094) nach England. Dort wird die aktivierte Nummer in den Apple-Katalog aufgenommen und kann dann genutzt werden. Es fallen die normalen SMS-Gebühren an.
  • Datei-Anhänge: Über iMessage lassen sich Fotos, Videos und Sprachaufnahmen versenden. Dabei versucht das Gerät die Dateien soweit wie möglich zu komprimieren. Im WLAN wird ein Video auf 360 × 480 Pixel heruntergerechnet. Im UMTS-Netz versucht iMessage die Datein kleiner als 1 MB zu halten. Das heißt je länger das Video ist, desto stärker wird komprimiert. Faustregel: Das Video sollte maximal 90 Sekunden lang sein.
  • Gruppen-Nachrichten: Wählt man mehrere Empfänger aus erstellt der Apple-Server einen Gruppen-Chat. Dabei bekommt jeder die Nachricht von allen anderen Mitgliedern direkt aufs Gerät. Ein Teilnehmer-Limit gibt es anscheinend nicht, einzelne Teilnehmer kann aber nachher nicht mehr entfernen.
  • Als SMS senden: Sollte iMessage nicht hundertprozentig Funktionen oder möchtet ihr dir Nachricht aus einem anderen Grund als SMS senden, könnt ihr das mit einem Doppel-Klick auf die jeweilige Nachricht tun. Dann sendet das Gerät die Nachricht als reguläre SMS.
  • Längen-Limit: Das iPhone teilt die Texte nach 960 Zeichen automatische in zwei einzelne Nachrichten auf. Beim Mac liegt das Limit bei 4000 Zeichen.
  • Verschlüsselt: Die Nachrichten sind komplett End-to-End verschlüsselt. Fremde können die Nachrichten also nicht mitlesen und selbst Apple sollte dazu nicht in der Lage sein. Apple selbst hat das Protokoll bisher nicht veröffentlicht, IMFreedom hat aber einige Infos zusammen getragen.
  • Weiterleiten: Einzelne oder mehrere Nachrichten können nach einem Tap auf “Bearbeiten” an andere Empfänger weitergeleitet werden.
  • Status: Während der Chat-Partner schreibt seht ihr 3 graue Punkte. Sobald eine Nachricht von euch angekommen ist, erscheint unter der Nachricht ein “Zugestellt”. Wenn der Gegenüber die Nachricht gelesen hat erscheint hier ein “Gelesen”. Diese Lesebestätigungen müssen aber in den Nachrichten eingeschaltet werden.
  • Speichern auf dem Rechner: Auf dem Mac wird das Nachrichten-Archiv unter ~/Library/Messages/ in mehreren Datenbanken gespeichert.
  • iPad: Unter iOS 6 kann man Nachrichten auch vom iPad mit einer Mobilfunk-Nummer als Absender senden. Früher war das nur per E-Mail-Adresse möglich.
  • Sendezeiten: Im Durchschnitt kommt eine Nachricht nach 2 Sekunden an. Eine herkömmliche SMS braucht im Schnitt 5 Sekunden.
  • Vorschau: In den Einstellungen unter Mitteilungen kann man außerdem einstellen, ob die Nachrichten auf dem Lockscreen mit einer kurzen Zusammenfassung angezeigt werden sollen oder nur darüber berichtet wird, dass eine neue Nachricht angekommen ist.